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Es wird wieder kälter. Immer kälter. Selbst wenn der Frühling im Kalender schon wieder in Sichtweite kommt, der Kältegriff wird uns noch bis Mitte des Jahres begleiten. Wenn nicht noch darüber hinaus. Dabei sehnen wir uns nichts so sehr, wie ein klein wenig Geborgenheit und Wärme. Zumindest für ein paar Stunden am Tag
Neuere: Schiffspause →
Abschalten. Der Tag hat früh begonnen. Genauer gesagt um halb fünf. Das ist ziemlich früh, aber auf dem Schiff nichts Ungewöhnliches. Schließlich wollen die Leute …
Auge um Auge
Doch das gute Tier hat vor allem aber einen Standortvorteil, weil es unter der Sonne Afrikas so prächtig gedeiht. Oder gedieh. Denn weil seit jeher Fleisch und Federn für die Menschen so kostbar waren, sind die riesigen Laufvögel in vielen Teilen Ost- und Südafrikas beinahe ausgerottet worden. In Südafrika etwa wird man keinem Strauß mehr in freier Wildbahn begegnen. Aber dafür gibt es ja die unzählige Farmen, wo man den Tierchen im wahrsten Wortsinne nach auf die Pelle rücken kann. Bedauern muss man die Vögel im Übrigen wegen ihres Zucht-Daseins gar nicht. Im Gegenteil. Den evolutionstechnisch wurden sie nicht mit merklich außer dem Notwendigsten ausgestattet. Mal abgesehen von den langen Beinchen und der damit verbundenen ziemlich schnellen Fortbewegung, hat das Tier eigentlich gar nichts Nützliches mitbekommen. Menschlich gesprochen, und das ist keine unzulässige Behauptung, ist das Tier schlicht dumm wie Brot. Denn, so schön die Glupscher auch anzuschauen sind, wenn ein Auge eines Lebewesens tatsächlich größer ist als das gesamte Hirn, dann kann man schwerlich etwas anderes behaupten. Außer vielleicht, dass es dem Strauß wirklich scheißegal ist.